2019 M02 9 - 19:04 Uhr

Bundesumweltministerin Schulze besucht Salzbergwerk Asse

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat das marode Salzbergwerk Asse und den Schacht Konrad besucht, um sich ein Bild zu machen. Der Grund: Die Zwischenlagersuche für den Atommüll ist noch offen. RTL-Reporterin Susanne Ungrad hat auch das Atommülllager Asse im niedersächsischen Remlingen besucht. Im Video schildert sie, was sie dort gesehen hat - und das gibt wirklich zu denken. 

Radioaktiver Abfall müsste zunächst aus Zwischenlagern hochgeholt werden

Deutschlands hoch radioaktiver Atommüll soll unterirdisch endgelagert werden. Bis 2031 will der Bund dafür einen geeigneten Ort finden. Das Ziel: Maximale Sicherheit für eine Million Jahre. Doch zunächst müsste der radioaktive Abfall aus den Zwischenlagern hochgeholt werden. Das wird Milliarden kosten und ob es wirklich gelingt, ist noch die Frage. Die Experten suchen nach festgeschriebenen Kriterien entsprechende Regionen aus. Erste Ergebnisse sind für 2020 angekündigt.