2019 M02 12 - 7:36 Uhr

Berlin ist Deutschlands Stau-Hauptstadt

Besonders Menschen in Großstädten kennen das Problem nur zu gut: Wer mit dem Auto zu unterwegs ist, braucht viel Geduld. Der Verkehrsdatenanbieter Inrix hat ausgerechnet in welcher Deutschen Stadt die Autofahrer am meisten Zeit im Stau verlieren und das Ergebnis der Studie ist eindeutig: in Berlin.

Berliner Autofahrer verlieren 154 Stunden im Jahr im Stau

Dort verbringt jeder Autofahrer im Schnitt 154 Stunden – also fast sechseinhalb Tage – im Jahr im Stau. Auch München und in Hamburg sind Leid gewohnt – dort verlieren die Bürger 140 beziehungsweise 139 Stunden pro Jahr im Stau.

Zu Staus auf deutschen Straßen gibt es verschiedene Statistiken. Der ADAC untersucht zum Beispiel die Staulängen auf Autobahnen – in dieser Untersuchung ist das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen das unangefochtene Stauland Nummer eins.

In anderen europäischen Städten sieht es noch schlimmer aus

Inrix hat sich aber nur den Stadtverkehr angeschaut, nicht nur auf Autobahnen, sondern auf allen Straßen. Dabei wurden nicht nur Staus erfasst, bei denen sich gar nichts mehr bewegte. Das Unternehmen rechnete auch die Zeit mit ein, die Autofahrer im zähfließenden Verkehr verloren.

Auch wenn es Autofahrern vielleicht nicht so vorkommen mag – deutsche Städte stehen im internationalen Vergleich übrigens noch ziemlich gut da. In anderen Metropolen, wie beispielsweise Rom, Paris, London oder Moskau, verlieren Autofahrer weit über 200 Stunden im Jahr, weil sie im Stadtverkehr stecken.