17. April 2019 - 9:58 Uhr

Verhandlungen laufen

2004 hieß es in der Formel 1 zum ersten Mal "Ni hao" Shanghai. 15 Jahre später soll die China-Expansion der Königsklasse vorangetrieben werden. Es laufen Verhandlungen über einen zweiten Grand Prix im Reich der Mitte. Im Gespräch ist ein spektakuläres Stadtrennen.

Straßenrennen in Peking

Formel-1-Direktor Sean Bratches bestätigte, dass es Gespräche mit Regierungsbeamten über einen zweiten Austragungsort gebe. China wäre dann das derzeit einzige Land, in dem zwei Formel-1-Rennen stattfinden.

Heißestes Eisen für den zweiten GP in China ist Peking. Das bestätigte ein hochrangiger Vertreter der Formel 1 der Nachrichtenagentur AFP. In der Hauptstadt und Mega-Metropole sollen dann nicht nur "Nine Million Bicycles" unterwegs sein, sondern auch 20 Formel-1-Autos mitten durch die Stadt rasen.

Bratches wollte Pläne zu Peking weder bestätigen noch dementieren, konnte aber sein Interesse an Straßenrennen nicht verhehlen. "Das wäre ein schönes Kontrastprogramm zu den extra errichteten, außergewöhnlichen Strecken, die wir haben", sagte er.

Wolff "würde das lieben"

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zeigte sich am vergangenen Wochenende bereits begeistert über die durchsickernden Pläne. "Die Formel E hat zwei Rennen in China. Warum nicht auch nach Hongkong oder Peking gehen? Ich würde das lieben", sagte Wolff am Rande von Lewis Hamiltons Sieg beim 1000. Grand Prix der Formel 1 in Shanghai.

Seine Begeisterung liegt auf der Hand. China sei "einer der wichtigsten Märkte für Mercedes und die Formel 1", so Wolff. Die Entwicklung der Marke Mercedes in China sei "fantastisch". Fraglich nur, ob es die Fans der Formel 1 genauso sehen.

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