8. Februar 2019 - 18:31 Uhr

Tierschutzorganisation SANCCOB päppelt die Küken wieder auf

Südafrika kämpft mit der schlimmsten Dürre seit etwa 100 Jahren. Die extreme Wasserknappheit gefährdet nicht nur die 56 Millionen Einwohner des Landes, sondern auch das gesamte Tierreich der Regenbogennation. So mussten jetzt Tausende von Baby-Flamingos via Flugzeugrettungsaktion vor dem Dürre-Tod gerettet werden. Die Tierschutzorganisation SANCCOB hat sich den hilflosen Küken angenommen.

Letzte Chance Luftbrücke

Tausende Baby-Flamingos schwebten am ausgetrockneten Kamfers Dam in der südafrikanischen Provinz Nordkap in Lebensgefahr. Ihre Eltern ließen die Kleinen zurück, um sich selbst vor der Dürre zu retten. Für die "Südafrikanische Stiftung für den Schutz von Küstenvögeln" (SANCCOB) war höchste Alarmbereitschaft, eine Lösung musste her und zwar schnell. Zum Glück stellte eine lokale Bergbaugesellschaft ein Flugzeug zur Verfügung, um 2.000 der Vögel in Sicherheit zu bringen. 550 von ihnen kamen bei der Tierschutzorganisation unter.

"Die Küken waren in einem sehr schlechten Zustand"

Forschungsmanagerin Katta Ludynia berichtet dem Radiosender CBC: "Die Küken waren in einem sehr schlechten Zustand, viele von ihnen waren dehydriert, also hatten wir ein Problem mit Infektionen." Mit Hilfe von freiwilligen Helfern und der Versorgung durch Medikamente und Futter sind die Kleinen jetzt aber wieder auf dem Weg der Besserung. Im Video sehen Sie, wie sich die kleinen Überlebenskämpfer heute machen.