2018 M12 28 - 18:38 Uhr

Patricia O'Neill musste einiges durchmachen

Das Foto wurde zum Symbolbild vieler betroffener Paare: Eingewickelt in ein buntes Tuch – als Zeichen der Hoffnung und der Erinnerung an alle Sternenkinder. Umgeben von hunderten Spritzen – als Zeichen dafür, was Patricia O'Neill aus dem US-Bundesstaat Arizona durchmachen musste, um sich den Traum von ihrer eigenen kleinen Familie zu erfüllen. Lange Zeit haben sie und ihre Frau Kimberly nicht mehr damit gerechnet, eines Tages ihr eigenes Kind in den Armen halten zu können. Denn sie haben vier Jahre lang am eigenen Leibe erfahren müssen, wie hart eine Kinderwunschbehandlung sein kann.

Sieben Befruchtungsversuche und vier Jahre voller Hoffnung und Enttäuschung liegen hinter dem Paar

Viele Paare sind in Sachen Kinderwunsch auf medizinische Hilfe angewiesen. Und diese Prozedur ist nicht nur finanziell, sondern auch seelisch und körperlich eine enorme Belastung für die Betroffenen. Genau das zeigt das Foto von London O'Neill, der lange ersehnten Tochter von Kimberly und Patricia O'Neill. Sieben Befruchtungsversuche und vier Jahre voller Hoffnung und Enttäuschung zugleich. Drei Kinder, die starben, bevor sie das Licht der Welt überhaupt erst erblicken konnten. 1.616 Spritzen. Ausgaben von umgerechnet 35.000 Euro. Patricia und Kimberly taten alles für ihr Wunschkind.

"Da ist ein Licht und du musst nur dorthin kommen"

Eigentlich wollte das Paar mit dem Foto das Ende ihrer langen Reise zum eigenen Kind dokumentieren, die mit der Geburt ihrer Tochter London im August diesen Jahres endlich ein glückliches Ende nahm. Doch es wurde zehntausende Male auf Facebook geteilt und entwickelte sich zum Zeichen der Hoffnung für kinderlose Paare.

"Ich hoffe, es gibt da draußen ein Paar, das gerade durchmacht, was wir durchmachen mussten und sieht, dass am Ende des Tunnels Hoffnung ist. Da ist ein Licht und du musst nur dorthin kommen", sagte Mutter Patricia gegenüber "CNN". Und dieses Licht war für die Familie all die Strapazen wert, deshalb auch die Spritzen, die für das Bild in Herzform angeordnet wurden: "Das Herz soll zeigen, dass diese ganze schmerzvolle Reise das Ziel hat, ein Kind lieben zu dürfen", erklärte die Fotografin Samantha Packer ihre Idee.

Auch wenn der Weg dorthin alles andere als leicht war – für die O'Neills war die Liebe, die ihre Tochter ihnen nun gibt, jeden Schmerz und jeden Cent wert.